Microsoft verkauft seine Konsolen seit 2000 unter dem Markennamen Xbox. Die ursprüngliche Xbox ist ein schwarzer, grob einem Videorecorder ähnelnder Kasten. Sie wird seit 2006 nicht mehr hergestellt, ist dafür aber günstig. Auf der Xbox laufen nur Spiele für die originale Xbox, Spiele für die aktuelle Xbox 360 kann sie nicht abspielen.

Die aktuelle Version, die Xbox 360, gibt es in einer Reihe von Modellen in unterschiedlicher Ausstattung. Sie sind leicht an ihrem Farbschema zu unterscheiden.
Das ursprüngliche Modell war die Xbox 360 Core (später Arcade genannt) ohne Festplattenspeicher. Sie ist komplett weiß und hat durch den mangelnden festplattenspeicher einige Einschränkungen, vor allem kann man ohne zusätzliche Speicherkarte keine Speicherstände speichern, keine Spiele der originalen Xbox spielen und nur beschränkt online gehen.
Die Pro, weiß mit verchromtem DVD-Laufwerk, kommt je nach Baujahr mit einer Festplatte von 20 oder 60 GB.

Die Elite, schwarz mit verchromtem Laufwerk mit einer 120- oder 250-GB-Festplatte. Die Festplatten von Pro und Elite lassen sich austauschen und sind auch separat erhältlich.
Das aktuelle Modell ist die Slim, komplett schwarz und mit einem deutlich anderen Design als die älteren Modelle. Es gibt sie mit vier oder 250 GB Festplattenspeicher, sie ist allerdings nicht mit den Festplatten der älteren Modelle kompatibel.

Ausfallanfälligkeit

Während die alte Xbox nicht anfälliger ist als jeder normale Computer, wurde die Xbox 360 nach ihrer Markteinführung relativ schnell für häufige Ausfälle berüchtigt.
Um den Einschaltknopf der Konsole befinden sich vier Statuslichter. Diese sollen bei eingeschalteter Konsole normalerweise grün leuchten, rotes Leuchten deutet auf ein Problem hin. Leuchten drei der vier Lampen rot, bedeutet das einen “Allgemeinen Hardware-Fehler”. Der Fehler trat bei frühen Konsolen (Baujahre 2005/06) häufig genug auf, dass Microsoft als Reaktion die Garantie für die Behebung dieses speziellen Fehlers von 24 auf 36 Monate verlängerte.
Der Preis für eine Reparatur beim Hersteller nach Ablauf der Garantie liegt ähnlich hoch wie der für ein Gebrauchtgerät aus diesen Baujahren.
Spätere Baujahre erhielten verbesserte Hardware, die das Problem verringerte. Es empfiehlt sich daher, die frühen Baujahre bis Mitte 2007 zu vermeiden. Das Baudatum ist auf der Rückseite der Konsole auf den Tag genau aufgedruckt.

Zubehör

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, eine Konsole mit Festplatte zu kaufen, selbst wenn sie nicht online gehen soll. Mit der aktuellen System-Software, die automatisch geladen wird, wenn die Konsole einmalig online geht, reicht auch eine kleine Festplatte aus, da diese Software es ermöglich, USB-Sticks als Speicherplatz zu nutzen. Allerdings ist zum Nutzen der aktualisierten Software eine Festplatte nötig, auf der die Aktualisierung gespeichert wird. Normale PC-Festplatten lassen sich grundsätzlich nicht montieren.